Ab sofort erhältlich: Die Flugschrift zum G20-Gipfel

»Die Reflexion der Ereignisse und Erfahrungen öffnet den kollektiven Imaginationsraum hin zu einer anderen Gesellschaft und zu einer anderen Vorstellung des individuellen Glücks.«

Vor fast genau einem Jahr, in der ersten Juliwoche 2017, fand in Hamburg der G20-Gipfel statt. Hatte Bürgermeister Olaf Scholz im Vorfeld noch beruhigt, man richte schließlich auch jedes Jahr den Hafengeburtstag aus, so wurde schnell klar, dass der verordnete faktische Ausnahmezustand ganz andere Dimensionen erwarten ließ: Hamburg wurde zur Geisterstadt ohne Bürger, in der die Polizei ihre Kräfte verschob. Doch ein unkoordinierter »Schwarm« von Initiativen bot der verordneten Ruhestellung die Stirn und ließ die Akteure aus den Gewohnheiten und der Vereinzelung des Alltags heraustreten. Bei allen Verletzungen, Festnahmen und Frustrationen war die Gesamtheit des Protests doch ein Schritt in die urbane Lebendigkeit.

Weder die verschiedenen Ereignisse noch die Vor- und Nachgeschichte des G20 sind mit einfachen oder eindeutigen Erklärungen zu erfassen.  G20 – Verkehrsprobleme in einer Geisterstadt ist der Versuch einer Analyse.

 

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