Buchvorstellung mit Georgina Banita

Georgiana Banita © FotoKohler

George Floyd, Michael Brown, Breonna Taylor. Oury Jalloh, Achidi John, Christy Schwundeck. Ernst Haase, Hans-Jürgen Rose, Mario Bichtemann. Sie – und viel zu viele andere – sind Opfer von tödlicher Polizeigewalt, in Amerika und in Europa. Sie sind Schwarz, oder migrantisch, oder weichen auf andere Weise von der gesellschaftlichen Norm ab.

Georgiana Banita zeigt in ihrer kulturhistorischen Annäherung, wie und warum das wirkmächtige Phantombild des potenziell gefährlichen Fremden schon immer Zielscheibe westlicher Polizeiapparate war, ideologisches Fundament eines polizeilichen Generalverdachts vor allem gegenüber Menschen Schwarzen Menschen und People of Color. Erste Reformen zeigen: Mit mehr nicht-weißen Polizist*innen allein ist es nicht getan, denn der Rassismus ist strukturell. Die Abwehr des (vermeintlich) Fremden ist Logik und Praxis polizeilicher Arbeit. Ein nachhaltiger Mentalitätswandel ist nötig, um die toxische Cop Culture zu überwinden und dringend notwendige Veränderungen für eine neue Polizeikultur zu ermöglichen.


Leipzig
Mittwoch, 21. März, 19 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion
Veranstaltungsort: Frauenkultur e. V. Leipzig, Windscheidstraße 51
Eintritt: € 4,- | € 2,- ermäßigt
Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus und des International Days for the Elimination of Racial Discrimination

Leipzig
Samstag, 29. April, 16 Uhr

Buchvorstellung
Veranstaltungsort: linXXnet, Brandstraße 15
Weitere Infos demnächst
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