Hanna Mittelstädt liest Emma Goldman

Emma Goldman

Emma Goldman

Die »Rote Emma«, geboren 1869, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Reden für die Rechte der Arbeiter*innen, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht, wurde mehrmals zu Gefängnisstrafen verurteilt und verfasste revolutionäre Schriften. 1919, im Zuge der Kommunistenhetze, wurde sie mit anderen Genossen aus den USA nach Russland deportiert. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki floh sie nach Frankreich, wo sie in den 20er Jahren ihre Autobiografie Gelebtes Leben schrieb, das Zeugnis einer kämpferischen, ungeheuer mutigen und unabhängigen Frau.

»Gelebtes Leben ist ein Zeugnis permanenter Rebellion, eines weiblichen Widerstandsgeistes, der den Glauben an eine gerechte Zukunft unter keinen Umständen aufzugeben bereit war.« Karin Beindorff, Deutschlandfunk

Anlässlich von Emma Goldmans 150. Geburtstag im Juni 2019 stellt Hanna Mittelstädt ihr beeindruckendes Leben und Wirken vor und liest aus Gelebtes Leben.


Hannover
Mittwoch, 6. März, 19:30 Uhr

Lesung und Gespräch mit Hanna Mittelstädt
Veranstaltungsort: Annabee Buchladen, Stephanusstraße 12-14

Hamburg-Bergedorf
Samstag, 16. März, 20 Uhr

Lesung und Gespräch mit Hanna Mittelstädt
Veranstaltungsort: Café Chrysander, Chrysanderstraße 61
Eintritt frei, Spende erbeten.

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