Ingrid Strobl liest: Vermessene Zeit. Der Wecker, der Knast und ich

Ingrid Strobl © Malin Kundi

Den berühmtesten Wecker der deutschen Nachkriegsgeschichte kaufte einst Ingrid Strobl. Sein Ende fand das Gerät als Zeitzünder bei einem Brandanschlag der »Revolutionären Zellen« auf ein Lufthansa-Gebäude im Jahr 1986. Im Dezember 1987 wird die Journalistin und Autorin in ihrer Kölner Wohnung festgenommen, nach § 129a StGB – Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.
In der Untersuchungshaft lernt sie eine ihr völlig fremde Welt kennen, eine Welt von Schmerz und Sucht, von Wut und Unterwerfung. Dreißig Jahre später reflektiert Ingrid Strobl in diesem sehr persönlichen Buch über das Leben im Gefängnis, politischen Aktivismus von Frauen und individuelle Verantwortung.


Bochum
Dienstag, 17. März, 19 Uhr

Lesung und Gespräch
Veranstaltungsort: Bahnhof Langendreer, Studio 108, Wallbaumweg 108
In Kooperation mit dem Politischen Archiv Bochum

Hamburg
Dienstag, 24. März, 20 Uhr

Lesung und Diskussion
Veranstaltungsort: Buchladen Osterstraße, Osterstraße 171
Eintritt: € 7,-
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Kiel
Mittwoch, 25. März, 19 Uhr

Lesung und Diskussion
Veranstaltungsort: Literaturhaus Schleswig-Holstein,
Schwanenweg 13
Gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein

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