„Es war ein französischer und gewagter Film. Er hieß ‚Geheul für Sade’. Zweihundert junge Londoner Intellektuelle hatten Schlange gestanden und 150 Francs bezahlt, um ihn sehen zu können. Fieberhaft warteten sie in ihren Sitzen auf kühne Bilder und provozierende Kommentare. Nur – 90 Minuten lang (so lange also wie bei einem Fußballspiel) sahen sie einen unbelichteten Film. Ab und zu flammten kurze Blitze aus, dann war wieder alles dunkel. Der schwer intellektuelle Kommentar – in Originalfassung – kam zu der Kühnheit dieser Zelluloideinöde noch hinzu.„ Paris-Presse (25.5.57)
Gegen den Film
Filmskripte
Deutsche Erstausgabe
Broschur, 64 Seiten
ISBN 978-3-921523-29-2
Erschienen Juli 1977
Ähnliche Produkte
-
Annett Gröschner, Peter Jung
Ein Koffer aus Eselshaut
22,00 €Buchinfos Originalveröffentlichung Gebunden mit Schutzumschlag, 288 Seiten, mit 50 S/W-Fotos
VERANSTALTUNGEN MIT UNSEREN AUTORINNEN
-
Buchvorstellung mit Volker M. Heins
Wo können flüchtende Menschen noch ankommen, wenn der Staat sie zum Problem erklärt? Eine Antwort findet sich in Sanctuary Cities und Sicheren Häfen, in jenen Städten, die die praktische Unterstützung Geflüchteter und das solidarische Zusammenleben mit Migrant:innen zu ihrem Selbstverständnis gemacht haben.
Regensburg, Freitag, 27. März, 20 Uhr
Hamburg, Mittwoch, 8. April, 19.30 Uhr -
»Fickt euch!« – Buchvorstellung und Lesung
-
Buchvorstellung mit Timo Daum
Am Überwachungskapitalismus ist nicht die Überwachung das Problem, sondern der Kapitalismus! Timo Daum holt aus zu einer provokanten Kritik des bürgerlichen Datenschutzes, und zeigt, dass sich Überwachung auch positiv denken lässt – sei es im Straßenverkehr, im Gesundheitsbereich oder zur Planung einer bedarfsorientierten Wirtschaft.
Wien, Montag, 13. April, 19 Uhr
Hamburg, Donnerstag, 23. April, 18.30 Uhr -
Lesung mit Jérôme Leroy
-
Buchvorstellung mit Sonja Eismann
Sonja Eismann analysiert den sexistischen Normalzustand in der Musikindustrie. Sie schreibt über die Rolle junger Frauen und ihrer Körper, über weibliche Fans, Groupies und Songtexte, Missbrauch und Pädosexualität.
Mülheim an der Ruhr, Mittwoch, 15. April, 19.30 Uhr
Gronau, Donnerstag, 16. April, 19 Uhr
Neustrelitz, Samstag, 30. Mai, 15.30 Uhr
Graz, Samstag, 20. Juni, Uhrzeit folgt
Wien, Montag, 22. Juni, 13.15 Uhr
Bamberg, Donnerstag, 25. Juni, Uhrzeit folgt -
Lesung mit Karsten Krampitz
In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde: Wir brechen aus. So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. In Anlehnung an realexistierende Figuren erzählt Karsten Krampitz die unglaubliche Geschichte einer gelebten Utopie mitten in der DDR.
Berlin, Freitag, 17. April, 18 Uhr
Erfurt, Dienstag, 21. April, 19.30 Uhr -
Lesung mit Robert Brack
St. Pauli 1951: Jazzpianistin Martha Kiesler, einst das Idol der von den Nazis verfemten Swing-Jugend, kehrt in ihre alte Heimat zurück. Ihre Karriere in New York ist nicht so verlaufen, wie sie es sich erträumt hatte. Aber im vom Krieg gezeichneten Hamburg kämpft auch sie bald ums nackte Überleben.
Lübeck, Samstag, 25. April, 14 Uhr -
Lesung mit Katharina Bendixen










