| Unterstützungsbetrag | 5€, 10€, 20€, 50€, 100€ |
|---|
Die Edition Nautilus unterstützen
Liebe Freund*innen der Edition Nautilus,
die Lage für unabhängige Verlage wie uns ist ernst. Also: prekär. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Heute kaufen in Deutschland nur 25 Millionen Menschen überhaupt Bücher. 2013 waren es noch 36 Millionen – ein Rückgang von über 30 Prozent. Gegen schwindende Medienaufmerksamkeit für Literatur, gestiegene Produktionskosten, schließende Buchhandlungen, die Konzentration auf immer weniger Titel, gegen Inflation und abnehmendes Interesse an herausfordernden Büchern ist schwer anzukommen.
Das heißt: Wir und unsere Autor*innen, Übersetzer*innen, Grafiker*innen müssen von immer weniger verkauften Büchern leben. Wie kann das funktionieren? Zuschüsse und Förderungen sind im Kulturbetrieb Normalität – schaut man zum Beispiel auf Theater, Konzerthäuser und Programmkinos. Doch die Buchbranche kommt leider nicht in den Genuss vergleichbarer Unterstützung. Es gibt Übersetzungsförderungen und Druckkostenzuschüsse, es gibt den Deutschen Verlagspreis, doch das alles fängt die Verluste nicht auf, mit denen wir konfrontiert sind. Kultur und Literatur muss aber, gerade jetzt, unabhängig von Markt und Nachfrage stattfinden können.
Wenn Ihr dabei helfen möchtet, dass das weiterhin möglich ist, könnt Ihr uns zusätzlich zum Buchkauf mit einem kleinen oder größeren Betrag unterstützen. Oder einfach ein Buch mehr kaufen und es verschenken. Oder Menschen unsere Bücher empfehlen!
Wir danken Euch sehr!
Eure Crew der Edition Nautilus
100,00 €
VERANSTALTUNGEN MIT UNSEREN AUTORINNEN
-
Buchvorstellung mit Lisa Bendiek
Lisa Bendiek nutzt ihr Wissen als queere Mutter, ihres Umfelds und die Ergebnisse zahlreicher Studien, um zu zeigen, wie tradierte Geschlechterrollen und eine Logik der Alternativlosigkeit in Hetero-Familien noch immer verhindern, dass Care-Arbeit und Berufstätigkeit gleichberechtigt aufgeteilt werden.
Basel, Dienstag, 3. März, 18 Uhr
Zürich, Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr -
»Fickt euch!« – Buchvorstellung und Lesung
-
Buchvorstellung mit Sonja Eismann
Sonja Eismann analysiert den sexistischen Normalzustand in der Musikindustrie. Sie schreibt über die Rolle junger Frauen und ihrer Körper, über weibliche Fans, Groupies und Songtexte, Missbrauch und Pädosexualität.
München, Montag, 9. März, 20.30 Uhr
Köln, Freitag, 20. März, 21 Uhr
Leipzig, Samstag, 21. März, 19 Uhr und 23.30 Uhr
Mülheim an der Ruhr, Mittwoch, 15. April, 19.30 Uhr
Gronau, Donnerstag, 16. April, 19 Uhr -
Buchvorstellung mit Volker M. Heins
Wo können flüchtende Menschen noch ankommen, wenn der Staat sie zum Problem erklärt? Eine Antwort findet sich in Sanctuary Cities und Sicheren Häfen, in jenen Städten, die die praktische Unterstützung Geflüchteter und das solidarische Zusammenleben mit Migrant:innen zu ihrem Selbstverständnis gemacht haben.
Berlin, Donnerstag, 12. März, 19 Uhr
Leipzig, Freitag, 20. März, 19 Uhr
Leipzig, Samstag, 21. März, 16 Uhr
Regensburg, Freitag, 27. März, 20 Uhr -
Lesung mit Sophie Sumburane
-
Lesung mit Karsten Krampitz
In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde: Wir brechen aus. So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. In Anlehnung an realexistierende Figuren erzählt Karsten Krampitz die unglaubliche Geschichte einer gelebten Utopie mitten in der DDR.
Leipzig, Mittwoch, 18. März, 19 Uhr und 22 Uhr
Berlin, Freitag, 17. April, 18 Uhr
Erfurt, Dienstag, 21. April, 19.30 Uhr -
Lesung mit Timo Daum
Am Überwachungskapitalismus ist nicht die Überwachung das Problem, sondern der Kapitalismus! Timo Daum holt aus zu einer provokanten Kritik des bürgerlichen Datenschutzes, und zeigt, dass sich Überwachung auch positiv denken lässt – sei es im Straßenverkehr, im Gesundheitsbereich oder zur Planung einer bedarfsorientierten Wirtschaft.
Leipzig, Donnerstag, 19. März, 19 Uhr
Leipzig, Freitag, 20. März, 11.30 Uhr -
Edition Nautilus auf der Leipziger Buchmesse 2026
-
Buchvorstellung mit Robert Brack
St. Pauli 1951: Jazzpianistin Martha Kiesler, einst das Idol der von den Nazis verfemten Swing-Jugend, kehrt in ihre alte Heimat zurück. Ihre Karriere in New York ist nicht so verlaufen, wie sie es sich erträumt hatte. Aber im vom Krieg gezeichneten Hamburg kämpft auch sie bald ums nackte Überleben.
Hamburg, Mittwoch, 25. März, 20 Uhr
Lübeck, Samstag, 25. April, 14 Uhr










