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Liebe Freund*innen der Edition Nautilus,
die Lage für unabhängige Verlage wie uns ist ernst. Also: prekär. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Heute kaufen in Deutschland nur 25 Millionen Menschen überhaupt Bücher. 2013 waren es noch 36 Millionen – ein Rückgang von über 30 Prozent. Gegen schwindende Medienaufmerksamkeit für Literatur, gestiegene Produktionskosten, schließende Buchhandlungen, die Konzentration auf immer weniger Titel, gegen Inflation und abnehmendes Interesse an herausfordernden Büchern ist schwer anzukommen.
Das heißt: Wir und unsere Autor*innen, Übersetzer*innen, Grafiker*innen müssen von immer weniger verkauften Büchern leben. Wie kann das funktionieren? Zuschüsse und Förderungen sind im Kulturbetrieb Normalität – schaut man zum Beispiel auf Theater, Konzerthäuser und Programmkinos. Doch die Buchbranche kommt leider nicht in den Genuss vergleichbarer Unterstützung. Es gibt Übersetzungsförderungen und Druckkostenzuschüsse, es gibt den Deutschen Verlagspreis, doch das alles fängt die Verluste nicht auf, mit denen wir konfrontiert sind. Kultur und Literatur muss aber, gerade jetzt, unabhängig von Markt und Nachfrage stattfinden können.
Wenn Ihr dabei helfen möchtet, dass das weiterhin möglich ist, könnt Ihr uns zusätzlich zum Buchkauf mit einem kleinen oder größeren Betrag unterstützen. Oder einfach ein Buch mehr kaufen und es verschenken. Oder Menschen unsere Bücher empfehlen!
Wir danken Euch sehr!
Eure Crew der Edition Nautilus
100,00 €
VERANSTALTUNGEN MIT UNSEREN AUTORINNEN
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Lesung mit Karsten Krampitz
In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde: Wir brechen aus. So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. In Anlehnung an realexistierende Figuren erzählt Karsten Krampitz die unglaubliche Geschichte einer gelebten Utopie mitten in der DDR.
Hamburg, Sonntag, 25. Januar 2026, 16 Uhr -
Buchvorstellung mit Hans-Christian Dany
Allem Gerede von Datenautobahnen, Hochgeschwindigkeitszügen und Kopfschmerztabletten mit beschleunigter Wirkung zum Trotz: In Wahrheit steht alles still. Nur das nervöse Zucken immer engerer Produktionszyklen erweckt den Anschein von Bewegung – wie bei einer Fahrt auf einem Karussell, das auf der Stelle rotiert.
Kiel, Mittwoch, 28. Januar, 17 Uhr -
Buchvorstellung mit Sonja Eismann
Sonja Eismann analysiert den sexistischen Normalzustand in der Musikindustrie. Sie schreibt über die Rolle junger Frauen und ihrer Körper, über weibliche Fans, Groupies und Songtexte, Missbrauch und Pädosexualität.
Hamburg, Samstag, 31. Januar 2026, 19.30 Uhr
Kiel, Dienstag, 10. Februar 2026, 20 Uhr
München, Donnerstag, 9. März 2026, 20.30 Uhr -
»Wo die Flüsse sich kreuzen« – Ein Etel Adnan-Abend mit Angela Winkler und Klaudia Ruschkowski
Etel Adnan war Dichterin und Malerin. In Beirut geboren und in Paris 2021 verstorben, schlug sie Brücken zwischen arabischer und westlicher Welt. Ob sie poetische Prosa schrieb oder Essays, philosophische Betrachtungen oder politische Reportagen, Novellen oder Theatertexte – es ging ihr immer um die Unermesslichkeit des Lebens und um seine bedrohte Schönheit.
Berlin, Freitag, 27. Februar, 19 Uhr -
Lesung mit Katharina Bendixen
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