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Trottel – Ein programmatischer Abend nach Franz Jung

Vor mehr als 100 Jahren erschien »Das Trottelbuch«. Franz Jungs fulminantes Debüt provozierte den Kulturbetrieb mit der Parole »Mehr Idiotie wagen«, die auf die poetische Kraft der Inkohärenz, des Außenseitertums zielt. Nach Jarrys »König Ubu«, aber noch vor den dadaistischen Eskapaden kann man in Jungs Text von 1912 lesen und hören, wie sich das »Individuum« zersetzte und der »Trottel« an Bedeutung gewann.

WIRD VERSCHOBEN: Hamburg, Donnerstag, 16. April, 20 Uhr

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Tiefrot und radikal bunt: Buchvorstellung mit Julia Fritzsche

Julia Fritzsche zeigt, wie sich alte und neue linke Ideen zu einer Erzählung zusammenführen lassen, die das Potenzial hat, die Welt zu verändern.

Düsseldorf, Mittwoch, 22. April, 19.30 Uhr
Mainz, Donnerstag, 23. April, 19 Uhr

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Selim Özdogan Der die Träume hört

Selim Özdogan liest: Der die Träume hört

Ein packend und klarsichtig geschriebener Roman über sozialen Aufstieg und was man dabei verliert. Über den tristen Glamour der Straße. Über Drogenhandel 2.0, der auch auf den vermeintlich cleanen Plattformen des Darknets ein schmutziges Geschäft bleibt – und über verlorene Söhne, die es einmal besser haben sollten.

Essen, Samstag, 25. April, 18 Uhr
Köln, Samstag, 9. Mai, 22 Uhr
Stuttgart, Sonntag, 11. Oktober

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Stephanie Haerdle über die weibliche Ejakulation

Eine lustvolle Reise durch die Jahrtausende und um die Welt – Stephanie Haerdle zeigt: Die Geschichte der weiblichen Ejakulation ist auch eine Geschichte des gesellschaftlichen Blicks auf den weiblichen Körper.

Nürnberg, Samstag, 25. April, 19.30 Uhr
Mönchengladbach, Donnerstag, 21. Mai, 20 Uhr

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Buchvorstellung: Berliner Bürger*stuben. Palimpseste und Geschichten

Bei Annett Gröschner kreist immer alles um Berlin, ob sie nun über die Gingkobäume in der Humboldt-Universität, die Villa eines Kapitäns in der Fasanenstraße oder die Regionalexpresslinie 4 schreibt.
Elf Jahre nach »Parzelle Paradies« ist die Geschichte weitergegangen und Annett Gröschner fragt sich: Wie kann es gelingen, Berlin als eine Arche zu erhalten, in der alle Platz haben, egal, woher sie kommen?

Berlin, Donnerstag, 30. April, 20 Uhr
Berlin, Dienstag, 2. Juni

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Isabel Fargo Cole Das Gift der Biene

Isabel Fargo Cole liest: Das Gift der Biene

Ostberlin, Mitte der 1990er – für die junge Amerikanerin Christina ist dies der Ort der unbegrenzten Möglichkeiten. In der Gemeinschaft eines besetzten Hauses glaubt sie die Verwirklichung einer Utopie zu erleben.

VERSCHOBEN AUF 23. SEPTEMBER: Berlin, Mittwoch, 1. April, 20 Uhr

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Jochen Schimmang Adorno wohnt hier nicht mehr

Jochen Schimmang liest: Adorno wohnt hier nicht mehr

In melancholischen bis heiteren, zum Teil autobiografisch gefärbten Geschichten erzählt Jochen Schimmang von Formen und Figuren des Verschwindens.

Oldenburg, Montag, 27. April, 19.30 Uhr
Göttingen, Mittwoch, 29. April, 20 Uhr
Hannover, Donnerstag, 30. April

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Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft Klasse Krise Weltcommune

Buchvorstellung: Klasse Krise Weltcommune

Die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft analysieren Aufstände, Revolten und soziale Kämpfe.
Die Textsammlung »Klasse, Krise, Weltcommune« reflektiert die implizite Krisenhaftigkeit des Kapitalismus und die Frage der gegenwärtigen Erscheinungsform der Klassengesellschaft, aber nicht um die Flinte ins Korn zu werfen, sondern zur Erneuerung der sozialrevolutionären Kritik.

Graz, Mittwoch, 06. Mai, 19 Uhr

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