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We shut shit down

Nautilus Flugschrift

Originalveröffentlichung

Broschur, mit S/W-Illustrationen von Caroline Pochon und zahlreichen S/W-Fotos
208 Seiten

Erschienen März 2022

 

16,00 

Lieferzeit: Büchersendung (ca. 5 Werktage per Post)

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»Es geht uns um mehr als den sofortigen Kohleausstieg. Es geht auch darum, die Art und Weise, wie Politik gemacht wird, zu verändern.«

Ende Gelände – das sind Tausende, die sich ungehorsam für eine klimagerechte Welt einsetzen. Die zu Hunderten Massenaktionen durchführen und damit den Kohleausstieg auf die Agenda geholt haben, die dafür sorgen wollen, dass der fossile Kapitalismus möglichst bald der Vergangenheit angehört. Seit 2015 hat das Bündnis zahlreiche Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams gegen Kohleenergie organisiert, etwa in der Lausitz und im Tagebaugebiet am Hambacher Forst. Sie besetzen Kohlegruben und Kraftwerke und prägen mit ihren Aktionen den Diskurs um Kohleausstieg, Klimakrise und Klimagerechtigkeit.

Dieses Buch ist in einem kollektiven Schreibprozess entstanden. Es handelt von den Ursprüngen und der Entstehung des Bündnisses, von seinen Prinzipien und seinem Selbstverständnis. Es geht um Klimagerechtigkeit und Systemwandel, um zivilen Ungehorsam, Diskursintervention, Antirepression und Intersektionalität, Konsenskultur und nachhaltigen Aktivismus. Um das Verhältnis zum Staat und die Rolle des Bündnisses als Teil der internationalen Klimagerechtigkeitsbewegung.

We shut shit down ist ein Bewegungsbuch, das eine beeindruckend undogmatische, selbstreflexive und nicht zuletzt wirkmächtige aktivistische Praxis vorstellt. Es bietet lebendige Einblicke in die aktuellen Kämpfe für Klimagerechtigkeit sowie Inspiration und Empowerment auf dem Weg in eine solidarische Gesellschaft.

 

 

Über Ende Gelände


Ende Gelände ist ein europaweites Bündnis gegen Kohle und Gas und neben Fridays for Future eine der präsentesten Gruppierungen der Klimagerechtigkeitsbewegung. Ende Gelände entstand 2015, ist in Ortsgruppen und AGs organisiert und führt regelmäßig Aktionen zivilen Ungehorsams mit oftmals mehreren tausend Teilnehmenden durch.

Leseprobe

Es geht uns um mehr als den sofortigen Kohleausstieg. Es geht auch darum, die Art und Weise, wie Politik gemacht wird, zu verändern. Wenn wir in den Treffen von Ende Gelände und bei Plena während unserer Aktionen basisdemokratisch und im Konsens entscheiden, wenn Strukturen so gestaltet werden, dass möglichst viele sich beteiligen können, Wissen und Fähigkeiten an möglichst viele weitergegeben und Hierarchien abgebaut werden, ist dies ebenso Element der Gesellschaftsveränderung wie die sichtbaren Aktionen. In der Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten und entscheiden, wird die größere Utopie einer solidarischen Gesellschaft greifbar und vorgelebt.

Leseprobe Ende Gelände

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