Hochzeit in Konstantinopel

Roman

Mit einem Nachwort von Doris Janhsen

Sonderausgabe
Ganzleinenband, fadengeheftet, mit Prägung, Geschenkbanderole und Lesebändchen, 256 Seiten

ISBN 978-3-942374-01-9
Erschienen August 2010

Fantastisch-komische DDR-Pauschalreise mit überraschendem Ende.

Nichts ist, was es scheint, in diesem Reisebericht – noch nicht einmal das Ziel der Reise. Nicht nach Konstantinopel fährt das Hochzeitspaar aus Ostberlin, sondern an die Adria. Und Bele und Paul machen Flitterwochen, obwohl sie noch gar nicht verheiratet sind. Im Gegenteil: Sie müssen sich erst noch kennenlernen. Bele erzählt ihrem Verlobten Abend für Abend Geschichten, von abenteuerlichen Rollerfahrten, nächtlichen Flügen im Himmelbett oder anderen Streifzügen der Fantasie. Am Ende der Reise landet Bele vor allem bei sich selbst.

Hochzeit in Konstantinopel, seit 1988 nicht mehr aufgelegt, erscheint in der edition fünf zum 20. Todesjahr von Irmtraud Morgner.

»Hochzeit in Konstantinopel zählt für mich als erstes Buch.«
Irmtraud Morgner

Buchinfos

Ganzleinenband, fadengeheftet, mit Prägung, Geschenkbanderole und Lesebändchen, 256 Seiten

Autorin

Irmtraud Morgner

Irmtraud Morgner

Irmtraud Morgner (1933–1990), geboren in Chemnitz, Schriftstellerin und Germanistin, lebte in Ostberlin. Anfangs begeisterte Sozialistin, verwarf sie später ihre frühen Bücher. Das Etikett als DDR-Autorin und Feministin wurde sie zeitlebens nicht mehr los. Dabei fand sie schnell ihre ganz eigene Stimme: sinnlich, frech, stilistisch brillant. Hochzeit in Konstantinopel erschien 1968 und zählte für sie »als erstes Buch«.

Pressestimmen

»Irmtraud Morgner betritt mit ›Hochzeit in Konstantinopel‹ sprachliches Neuland. Sie haut sich mit der Machete einen Weg in unbekanntes Terrain. Das sind Sätze, die jede Erwartung düpieren. Man ist immer wieder überrascht und freut sich mit jedem neuen Satz auf die neue Überraschung des nächsten Satzes.«
Annemarie Stoltenberg NDR Kultur

»Die einfallsreichen und filigranen Erzähl- und Kompositionstechniken der Autorin entführen Leserinnen und Leser in poetisch-phantastische Traumwelten, die sich jedoch nie zweckfrei darstellen. Immer spiegeln sie die Sehnsucht nach einer gerechten, gewaltfreien Welt wider, in der persönliche Sehnsüchte nicht nur Träume bleiben.«
Benedikt Descourvières, Literatur Infoportal

»Mit den lockeren Beischlafgeschichten ihrer Hochzeit hat sich die Erzählerin freigeschrieben. Hier erlaubt sich eine, aus dem Objektstand in den des Subjekts zu treten.«
Annemarie Auer

Leseprobe

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