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The Big O

Kriminalroman

Aus dem irischen Englisch
von Robert Brack

Deutsche Erstausgabe
Broschur, 320 Seiten

Erschienen März 2016

 

Buch 18,00  / eBook 14,99 

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Dieses Buch ist ein Geniestreich, der alle Genregrenzen sprengt!

Declan Burke ist zurück – mit The Big O, der den Leser nach Luft schnappen lässt, vor Spannung und vor Lachen. Ein perfekt austarierter Plot, irrwitzige verbale Schusswechsel und Figuren, die so überzeichnet wie unverwechselbar sind:

Karen ist eine Sprechstundenhilfe mit notorisch schlechter Laune. Zum Monatsende unternimmt sie regelmäßig Raubüberfälle unter virtuosem Einsatz ihrer .44er Magnum. Karens Chef, Frank, ist ein Schönheits­chirurg mit Geldsorgen und einer Frau, die bald seine Ex-Frau sein wird, Madge. Sie will er entführen lassen, um das Lösegeld von der Versicherung zu kassieren. Hier kommt Ray ins Spiel, den Karen kennengelernt hat, als sie ihn bei einem Überfall versehentlich fast
erschossen hätte. Hauptberuflich malt Ray Wandbilder, aber nebenbei ist er Auftrags-Kidnapper. Nur leider ist Madge, auf die er angesetzt wird, Karens beste Freundin. Und dann ist da noch Karens Ex Rossi, der gerade aus dem Knast kommt und sich an ihre Fersen heftet, denn sie hat noch ein Motorrad und eine Knarre, die ihm gehören …

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Interview mit Declan Burke

 

Autor

Declan Burke © Kathy Burke

Declan Burke © Kathy Burke

Declan Burke, geboren 1969 in Sligo, lebt bei Dublin und ist einer der innovativsten Krimiautoren Irlands. Zudem ist er Buch- und Filmkritiker für u.a. die Irish Times und betreibt die Website Crime Always Pays.Burke hat zahlreiche Krimis veröffentlicht; auf Deutsch erschienen bisher »Absolute Zero Cool« und »The Big O«.

Pressestimmen

»Rasant funkelnder Twist und Lachen bis zur letzten Seite!«
KrimiZEIT-Bestenliste April 2016

»Ein knalliger Genremix aus Crime und Comedy, Screwball und Noir.« Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»In Burkes vollkommen überkandideltem Krimi wird so viel gekifft und Blödsinn gelabert wie schon lange nirgendwo mehr. Der Ire macht das so überzeugend und mit so viel Verve, dass man nur sagen kann: Chapeau!«
Günter Grosser, Berliner Zeitung

»Declan Burkes The Big O, dieser meisterhafte Mix aus krassem Humor, bitterer Selbstironie und temporeicher Handlung mit ihrer Fülle an schrägen und doch sehr lebensnahen Helden und Anti-Helden ist einmalig und nicht kopierbar.«
Margarete von Schwarzkopf

Leseprobe

»Es stimmt schon, die einzige Möglichkeit, aus dem System auch noch den letzten Tropfen rauszuquetschen, ist, in die Politik zu gehen.«

»Ich hab Verbrechen begangen, Ferret, und ich hab die Strafe abgesessen. Drei mal gesessen zu haben, ist eine Menge Erfahrung, Mann. Das reicht ja wohl als Qualifikation, um Knastbrüdern den Weg zu weisen? Findest du es etwa besser, von so einer eingebildeten Schnepfe im weißen Kittel mit einem Clipboard in der Hand belabert zu werden, die auf dich herabsieht wie so ’n Feldwirbel?«

»Du meinst Feldwebel«, korrigierte Ferret. »Ich mein ja bloß, wenn du kein Diplom hast, das in so ’nem Rahmen an der Wand hängt …«

»Das ist ja gerade der Witz daran«, sagte Rossi. »Was glaubst du wohl, welche Qualifikation man braucht, um ein Wohltätigkeitsunternehmen aufzumachen?«

»Wohltätigkeits…?«

»Scheiße ja, Wohltätigkeit. Was hast du denn gedacht? Wenn du auf Wohltätigkeit machst, kriegst du alle möglichen Steuervergünstigungen. Jedes Mal, wenn ich ne Zeitung aufschlage, steht da was über irgendwelche Wohltätigkeitsorganisationen. Krebs-Dingsbums hier, AIDS-Kram da, scheiß Afrika dort. Vor allem geht’s darum, Spendengelder einzutreiben. Du verstehst, was ich meine.«

Ferret streckte sich auf der Pritsche aus, die Arme hinter den Kopf gelegt.

»Der Bruder meines Schwagers schuldet mir noch zwei Riesen für Koks. Ich könnte dir seine Adresse geben, dann schaust du mal vorbei. Die Kohle behältst du als meine Beteiligung.«

»Du kriegst fünf Prozent.«

»Das ist sehr großzügig von dir, Rossi.«

»Was wir brauchen, sind Chancen, keine Tritte in den Hintern«, erklärte Rossi feierlich.

»Das Francis-Assisi-Rehabilitations-Center, richtig?«

»Abgekürzt FARC.«

»Klingt gut. Kurz und knapp.«

Mehr zum Lesen:

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Leseprobe

 

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