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Die späten Stücke II

Gebunden mit Schutzumschlag, 224 Seiten

ISBN 978-3-89401-334-9

25,80 

Titel im Buchhandel vergriffen. Restexemplare beim Verlag erhältlich (Büchersendung, ca. 5 Werktage per Post).

In dem von Hacks »neu erfundenen Ton zwischen Brecht, Goethe und Kabarett« (Elke Schmitter in der Zeit) geht es zur Sache – die Wende wenden: »Was schlecht begann, / Es muß ja nicht schlecht enden.«

Die späten Stücke II:

Orpheus in der Unterwelt. Operette für Schauspieler in drei Akten und einem Nachspiel. Nach Calzabigi, Crémieux und Halévy. Musik von Jacques Offenbach.

Orpheus in der Unterwelt. Burleske Oper in zwei Aufzügen von Crémieux und Halévy. Deutsche Bearbeitung Peter Hacks

Drei Stücke zur russischen Geschichte:
Eine Parabel auf die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts: Verrat, Mord, Mafia, Fälschung, Krieg – ein Staat entsteht-

Bojarenschlacht. Schauspiel in fünf Akten. Nach Jakob Knaschnin.

Tatarenschlacht. Schauspiel in fünf Akten. Nach Ladislaus Oserow.

Der falsche Zar. Schauspiel in fünf Akten. Nach Alexander Sumarokow.

Autor

Peter Hacks

Peter Hacks

Peter Hacks, geboren 1928 in Breslau, promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Er schrieb Dramen, Essais, Gedichte und Kinderbücher. Er begründete in den sechziger Jahren die „sozialistische Klassik” und gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker der DDR, der meistgespielte war er mit Sicherheit.
Einige seiner Dramen sind deutsche Bestseller; einige sind europäische Erfolge; das Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe ist ein Welterfolg. Neben zahlreichen anderen Preise erhielt Peter Hacks 1998 für sein Gesamtwerk kinderliterarischen Schaffens den »Deutschen Jugendliteraturpreis«.
Peter Hacks verstarb im August 2003.

Pressestimmen

»Was Hacks schreibt, ist weit entfernt von Agitproptheater, denn er bedient sich der Camouflage als Mittel, das er gründlich schon zu Zeiten erprobt hatte, als er in der DDR auf andere Weise ungern Gehörtes nicht aussprechen konnte. Zum Vergnügen, das sich durch das Lesen zwischen den Zeilen bei der Lektüre einstellt, tragen darüber hinaus manche komische Einfälle bei, mit denen er seine Dialoge würzt.«
Die Welt

»Die Verneinung aufgeregten Geschwätzes hat Hacks zu seinem Markenzeichen erhoben, sich in eine faltenreiche Toga der Zeitablehnung gehüllt, sich immer wieder auf einen orthodoxen, am späten Lukács geschulten Marxismus berufen und seinem Werk den Namen ,sozialistische Klassik’ verliehen. Über deren letzten Stand informieren nun zwei gut gemachte Bände mit zehn Theaterstücken, die Hacks zwischen 1991 und 1996 schrieb… Die Meinungen des Dramatikers illustrieren sie nicht. Es sind sämtlich versiert gebaute, routiniert geschriebene, witzig wirkende, gut zu lesende Konservationsstücke.(…)
Die Abwesenheit von Psychologie ist der größte Vorzug dieser späten Stücke. Sie erlaubt es dem Dramatiker, seine Figuren allein am Faden des Gesprächs zu führen, so daß er in jedem Moment als souveräner Meister des Spiels erkennbar bleibt. Zugleich verlieren auf diese Weise die Konflikte wie die dramatischen Figuren ihr Eigenrecht. Der Eindruck, das Schreiben falle Hacks sehr leicht, rührt daher. Es ist die Leichtigkeit gebildeter Konservation. (…)
Als gelte es, Königswürde zu verteidigen, hat Hacks der Zeit und den Zeitgenossen den Rücken gekehrt und die Irrtümer seiner Kollegen vermieden. Die späten Stücke nun bieten dem Publikum das Einverständnis im Amüsement über sich und die Welt.«
Berliner Zeitung

»Hacks ist immer besser als noch das Brillanteste, was andere zu ihm sagen. Seien Sie versichert, an den ,Späten Stücken’ ist nichts Larmoyantes, keine Trauer findet sich, nichts außer Klarheit, Erkenntnis, Kunstvermögen. Lassen wir der Gegenwart also das bißchen Zeit, das sie noch hat, und ihre 99 Bände Karl May. Lassen wir uns nicht blöd machen. Lesen wir Hacks. Und sorgen wir für die passenden Getränke dabei.«
Junge Welt 

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