1879 als Sohn eines kubanischen Diplomaten und einer Französin in Paris geboren, ging Picabia 1913 als Maler nach New York. Wieder zurück in Europa, war er in Paris, Zürich und Barcelona wichtiger Inspirator der jeweiligen literarischen und malerischen Avantgarde. Als unverschämter Exzentriker und unermüdlicher Spieler gab er doch den volkstümlichen Lebensweisheiten Ausdruck und kreierte Aphorismen wie: »Jede Überzeugung ist eine Krankheit« oder seinen berühmtesten: »Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann«. Der sarkastisch-ironische Ton dieser Aphorismen, voll von provokatorischer Widersprüchlichkeit, weist Picabia als einen witzigen und hintergründigen Jongleur des Moments aus. In diesem Band sind sämtliche Aphorismen versammelt.
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann
Kleine Bücherei für Hand und Kopf – Band 41
Neuauflage
Klappenbroschur, 96 Seiten, illustriert
Erschienen März 2011
12,00 €
Lieferzeit: Büchersendung (ca. 5 Werktage per Post)
| Buchinfos | Klappenbroschur, 96 Seiten, illustriert |
|---|
Autor

Francis Picabia
Francis Picabia (1879-1953), Maler, Schriftsteller und Provokateur, war eine der aufregendsten und einflussreichsten Figuren der klassischen Moderne. Mit subversivem Witz und brillanter Prinzipienlosigkeit zog er als ruheloser Verwandlungskünstler seine Kreise in Kunst und Literatur.
Pressestimmen
»Unter den Nautilus-Juwelen ,für Hand & Kopf‘: funkelnde Aphorismen von Francis Picabia, dazu sein brillanter ,Jesus Christus Rasta‘ von 1920. ,Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann‘, der Titel ist treffend für die ganze Reihe, das Format des Bandes so handlich, daß er in jede (Hand- und Hosen)Tasche paßt.«
Süddeutsche Zeitung
»Vom prompten antibürgerlichen Schock, aber auch von zeitloser Qualität ist in Picabias Aphorismen und Epigrammen sehr viel zu finden.«
Neues Deutschland
Das könnte Ihnen auch gefallen …
-
Francis Picabia
Schneckenbisse der Unvernunft
Buchinfos Deutsche Erstausgabe Klappenbroschur, 128 Seiten, illustriert
-
Francis Picabia
Lasst den Zufall überquellen
39,90 €Buchinfos Großformat 160×240 mm Gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen 304 Seiten, 25 S/W-Abbildungen
Ähnliche Produkte
-
Situationistische Internationale
Der Beginn einer Epoche
19,90 €Buchinfos Sonderausgabe Großformatige Broschur 320 Seiten, mit 109 S/W-Illustrationen
VERANSTALTUNGEN MIT UNSEREN AUTORINNEN
-
Buchvorstellung mit Volker M. Heins
Wo können flüchtende Menschen noch ankommen, wenn der Staat sie zum Problem erklärt? Eine Antwort findet sich in Sanctuary Cities und Sicheren Häfen, in jenen Städten, die die praktische Unterstützung Geflüchteter und das solidarische Zusammenleben mit Migrant:innen zu ihrem Selbstverständnis gemacht haben.
Regensburg, Freitag, 27. März, 20 Uhr
Hamburg, Mittwoch, 8. April, 19.30 Uhr -
»Fickt euch!« – Buchvorstellung und Lesung
-
Buchvorstellung mit Timo Daum
Am Überwachungskapitalismus ist nicht die Überwachung das Problem, sondern der Kapitalismus! Timo Daum holt aus zu einer provokanten Kritik des bürgerlichen Datenschutzes, und zeigt, dass sich Überwachung auch positiv denken lässt – sei es im Straßenverkehr, im Gesundheitsbereich oder zur Planung einer bedarfsorientierten Wirtschaft.
Wien, Montag, 13. April, 19 Uhr
Hamburg, Donnerstag, 23. April, 18.30 Uhr -
Lesung mit Jérôme Leroy
-
Buchvorstellung mit Sonja Eismann
Sonja Eismann analysiert den sexistischen Normalzustand in der Musikindustrie. Sie schreibt über die Rolle junger Frauen und ihrer Körper, über weibliche Fans, Groupies und Songtexte, Missbrauch und Pädosexualität.
Mülheim an der Ruhr, Mittwoch, 15. April, 19.30 Uhr
Gronau, Donnerstag, 16. April, 19 Uhr
Neustrelitz, Samstag, 30. Mai, 15.30 Uhr
Graz, Samstag, 20. Juni, Uhrzeit folgt
Wien, Montag, 22. Juni, 13.15 Uhr
Bamberg, Donnerstag, 25. Juni, Uhrzeit folgt -
Lesung mit Karsten Krampitz
In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde: Wir brechen aus. So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. In Anlehnung an realexistierende Figuren erzählt Karsten Krampitz die unglaubliche Geschichte einer gelebten Utopie mitten in der DDR.
Berlin, Freitag, 17. April, 18 Uhr
Erfurt, Dienstag, 21. April, 19.30 Uhr -
Lesung mit Robert Brack
St. Pauli 1951: Jazzpianistin Martha Kiesler, einst das Idol der von den Nazis verfemten Swing-Jugend, kehrt in ihre alte Heimat zurück. Ihre Karriere in New York ist nicht so verlaufen, wie sie es sich erträumt hatte. Aber im vom Krieg gezeichneten Hamburg kämpft auch sie bald ums nackte Überleben.
Lübeck, Samstag, 25. April, 14 Uhr -
Lesung mit Katharina Bendixen














