Fickt euch!

Sex, Körper und Feminismus

Mit einem Vorwort von Hengameh Yaghoobifarah

Originalveröffentlichung

Klappenbroschur, 192 Seiten

ca. € (D) 20,00

978-3-96054-378-7

Erscheint im September 2024

Dieses Produkt ist derzeit ausverkauft und nicht verfügbar.

So queer, lustvoll, provokant und schambefreit wurde noch nie über Sex geschrieben: Texte von Hengameh Yaghoobifarah, Mithu Sanyal, Evan Tepest u.a.

Von A wie Anilingus über K wie Katholizismus-Kink bis Z wie Zwillinge – wenn im Missy Magazine über Sex geschrieben wird, gibt es weder Tabus noch Klischees. Denn die Autor*innen schreiben über all die Dinge, die sie in ihrem sexuellen Erleben, ihren Beziehungen oder einfach nur in ihren Fantasien umtreiben:

Ist es für mich als Lesbe okay, wenn mich einfallsloser Hetero-Porno anturnt? Wie unmöglich ist Analsex mit Hämorrhoiden? Wie gehen Bondage und Behinderung zusammen? Was tun, wenn die Chemo in die BDSM-Sessions reinfunkt? Wie kann ich als Frau meinen Freund ficken? Was haben Unterwerfungsfantasien mit Rassismus zu tun? Wie geil ist Kinderwunschsex? Und: Wie geht gutes Sexting?

Diese Kolumnensammlung möchte nicht nur unterhalten, sondern auch marginalisierte Fragestellungen rund um das Thema Sex beleuchten, Wissen vermitteln und Schambarrieren abbauen. Statt durch One-Size-Fits-All-Tipps Druck aufzubauen oder von einem homogenen Begehren auszugehen, liegt der Schwerpunkt auf Spaß, Neugierde und Selbstreflexion: »Wir verhandeln Sexualität so, wie wir sie wahrnehmen und wie sie sein sollte: alltäglich, enttabuisiert, lustvoll, ehrlich und manchmal albern.«

Mit Texten von Laura Méritt, Stefanie Lohaus, Anna Mayrhauser, Evan Tepest, Kirsten Achtelik, Jacinta Nandi, Mithu Sanyal u.a.

Buchinfos

Klappenbroschur, ca. 160 Seiten, ca. € 20,00

Herausgegeben von:

Das Missy Magazine wurde 2008 gegründet und ist heute das bekannteste deutschsprachige Magazin zu Feminismus, Politik und Popkultur. Es steht für einen intersektionalen, sexpositiven und emanzipatorischen (Queer-)Feminismus.

Leseprobe

Stell dir vor: Nachdem du dich durch Tinder geswiped und durch lahme »Ich liebe alle Frauen«-Ansagen gekämpft hast, hast du endlich ein tolles Date. Und dann passiert es: der Moment, in dem du von deinem Gegenüber als »Orientprinzessin« oder »exotische Schönheit« gelabelt wirst. In so einem Fall hast du es meistens mit einem Weißbrot zu tun, das dich aufgrund deines Aussehens zum Fetisch auserkoren hat. Herzlichen Glückwunsch! Das Brot macht dir »Komplimente«, ist deinem »exotischen« Look verfallen und träumt sich nachts an deine »olivfarbene« Haut. Eigentlich ganz charmant. Wäre der Grat zwischen deinem »Typ« und einem rassistischen Fetisch nicht so schmal.
Ich höre Drake singen »I got all exotic bitches you gon’ think I’m racist«, und mir wird klar, dass das Problem kein individuelles ist. Woher deine Eltern kommen, spielt für viele beim Sex eine zu große Rolle. Dann heißt es schon mal: »Ach, du möchtest gar keine Tintenfische in deiner Muschi haben?«

(aus dem Beitrag »Nicht deine Exotin« von Sarah Salim)

Downloads

Bitte erst das gewünschte Bild durch Anklicken in voller Größe anzeigen lassen, dann herunterladen:

CC-Missy_Fickt-euch_70_c_Stella Richter_und_Kimberly_Madox

Das könnte Ihnen auch gefallen …