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Unsere Neuerscheinungen

News

  • Diese zwei Sachbücher sind ab sofort im Handel!

    Zwei lang ersehnte neue Sachbücher sind nun nach leichter Verspätung im Handel! Georgiana Banitas »Phantombilder. Die Polizei und der verdächtige Fremde« ist eine umfassende kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit rassistischer Polizeigewalt und als solche leider noch immer und immer wieder schmerzlich aktuell. Jacqueline Jones' Biografie »Göttin der Anarchie. Leben und Zeit von Lucy Parsons« erinnert an eine der wichtigsten, wenn auch fast vergessenen Anarchistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, die unbedingt wiederentdeckt werden sollte.

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  • »Planet ohne Visum« von Jean Malaquais bei 3sat Kulturzeit

    Am 7. Dezember wurde Jean Malaquais’ Roman »Planet ohne Visum« in einem achtminütigen Beitrag bei 3sat Kulturzeit vorgestellt. Literaturkritikerin Insa Wilke nennt das Buch »ein Spektakel für alle – für diejenigen, die sich in eine Geschichte hineinziehen lassen wollen, und für diejenigen, die an Sprachverfahren interessiert sind«.
    Der Beitrag hebt besonders die Zeitlosigkeit und Aktualität des 1947 erschienenen Werkes und seiner Themen Flucht und Exil hervor, Malaquais’ schillernde und mitreißende Sprache sowie die »grandiose« Übersetzung von Nadine Püschel, die den Roman wie »ein Buch von heute« wirken lasse. Der Roman sei gewitzt und »politisch intelligent«: Ohne ideologisch zu sein, gestehe Malaquais seinen zahlreichen Figuren ihre Vielschichtigkeit und ihre Abgründe zu.

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  • »Die Stille verschieben« von Etel Adnan auf dem 2. Platz der Weltempfänger-Bestenliste
    Wir freuen uns, dass Etel Adnan auf die Litprom-Bestenliste Winter 2022 gewählt wurde!
    Das Jurymitglied Claudia Kramatschek begründet ihre Empfehlung mit den einfühlsamen Worten: »Diese so luftigen wie abgründigen Reflexionen über das Gewicht der Zeit und die (Ohn-)Macht des Todes, über griechische Mythen, Lebensorte und Naturphänomene sind das poetische Vermächtnis der Dichterin Etel Adnan. Noch einmal greift sie aus nach einem Einssein mit dem Kosmos. Und lehrt uns Staunen.«

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  • Inge Viett Nie war ich furchtloserJetzt wieder verfügbar: Inge Vietts Autobiographie »Nie war ich furchtloser«
    Im Mai 2022 ist Inge Viett nach langer Krankheit verstorben. Ihre in der Haft verfasste Autobiographie »Nie war ich furchtloser« von 1997 bleibt ein wichtiges Stück Zeitgeschichte und konnte nun neu aufgelegt werden.

    1968 protestiert Inge Viett gegen die Unterdrückung der Frauen und setzt mit Molotow-Cocktails Geschäfte für Brautmode und Sexshops in Brand. Sie radikalisiert sich, bricht zweimal aus dem Gefängnis aus, ist beteiligt an der Lorenz-Entführung, an Gefangenenbefreiungen und militärischen Ausbildungen in palästinensischen Camps. Als sich die Bewegung 2. Juni auflöst, schließt sie sich der RAF an – was von anderen Mitgliedern des 2. Juni als Verrat an ihrem antiautoritären Ansatz kritisiert wird. Nach einem Schuss auf einen Polizisten in Paris 1981 integriert sie sich mithilfe der Stasi in die DDR, wo sie ein neues Leben beginnt. Kurz nach dem Fall der Mauer wird sie 1990 von den westdeutschen Behörden entdeckt und wegen versuchten Mordes zu dreizehn Jahren Haft verurteilt.

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  • Etel Adnan © Felix Gruenschloss1. Todestag von Etel Adnan
    Vor einem Jahr, am 14. November 2021, ist die Dichterin und Malerin Etel Adnan gestorben - im hohen Alter von 96 Jahren, und doch hatte man sie »praktisch für unsterblich gehalten«, schrieb Tobias Lehmkuhl kurz vor ihrem ersten Todestag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
    Als sie ihr Buch »Die Stille verschieben« schrieb, wusste sie bereits, dass es ihr letztes sein würde. In poetischen Prosatexten reflektiert sie ihr langes Leben und den Prozess des Alterns, sie reist mit den Mitteln der Literatur noch einmal an die Orte, die sie im hohen Alter nicht mehr physisch besuchen konnte: in die Berge Syriens, nach Delphi, Beirut und an ihren geliebten Mount Tamalpais.

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  • Leonhard F. Seidl mit dem Kulturpreis Fürth 2022 ausgezeichnet
    Am 13. November 2022 wurde Leonhard F. Seidl der Kulturpreis der Stadt Fürth verliehen. In der Jurybegründung heißt es: »Seine Romane stellen sich bei der Lektüre als sprachlich und formal ambitionierte Sprachkunstwerke heraus (…) zugleich engagiert er sich als Organisator und Gast in literaturwissenschaftlichen Kontexten, jüngst vor allem als Dichter und Essayist im Nature Writing. Damit ist er eine bedeutende Stimme der Gegenwartsliteratur.«

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  • »Tote Winkel« von Sophie Sumburane auf der Krimibestenliste Oktober
    Der neue Kriminalroman »Tote Winkel« von Sophie Sumburane steht auf der Krimibestenliste Oktober, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur.
    In der Begründung der Jury heißt es: »Zwischen Wahn, Erniedrigung und Zwangsstörung, Selbsttäuschung und Staatsverbrechen: ein herausfordernder Krimi über Gewalt und gebrochene Biografien.«

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Veranstaltungen mit unseren Autorinnen

  • Lena Müller liest aus »Restlöcher«
    »Das Sehnen sagt mir, dass es anders sein könnte, besser vielleicht. Drinnen und draußen tobt es.«

    Berlin, Mittwoch, 22. Februar, 19 Uhr
  • Buchpremiere von Magdalena Saiger
    Magdalena Saigers Debüt ist ein poetischer Roman über die Suche nach Wahrhaftigkeit in einer entfremdeten Welt.

    Hamburg, Mittwoch, 1. März, 19 Uhr
  • Arbeitet nie! Cover © JMMPBuchvorstellung mit Hanna Mittelstädt
    Mehr zufällig als absichtsvoll gründeten Hanna Mittelstädt, Lutz Schulenburg und Pierre Gallissaires Anfang der 70er Jahre die Edition Nautilus. Hanna Mittelstädt ruft diese Anfangszeit in der Erzählung einer kollektiven Geschichte wach und erinnert sich an die ersten 40 Jahre des Verlags.

    Hamburg, 3. - 22. März, Ausstellung zum Buch
    Hamburg, Donnerstag, 9. März, 20 Uhr
    Hamburg, Freitag, 10. März, 19.30 Uhr
    Hamburg, Freitag, 24. März, 19 Uhr
    Riehen (Schweiz), Dienstag, 9. Mai, 20 Uhr
    Sassnitz (Rügen), Samstag, 10. Juni, 19 Uhr
  • Buchvorstellung mit Georgina Banita
    Georgiana Banita zeigt in ihrer kulturhistorischen Annäherung, wie und warum das wirkmächtige Phantombild des potenziell gefährlichen Fremden schon immer Zielscheibe westlicher Polizeiapparate war. Ein nachhaltiger Mentalitätswandel ist nötig, um die toxische Cop Culture zu überwinden und dringend notwendige Veränderungen für eine neue Polizeikultur zu ermöglichen.

    Leipzig, Mittwoch, 21. März, 19 Uhr
    Leipzig, Samstag, 29. April, 16 Uhr
  • Buchvorstellung mit Jacinta Nandi
    Jacinta Nandi schreibt über Slutshaming und Mitleid, Rechtfertigungsdruck und Doppelstandards gegenüber Alleinerziehenden. Was muss sich verändern, damit keine Frau mehr gezwungen ist, in einer Beziehung zu bleiben, die sie nicht will? »Leave your Ehemann« – das muss viel einfacher werden!

    Hamburg, Sonntag, 2. April, 15.30 Uhr
  • Anja Röhl Die Frau meines VatersLesung mit Anja Röhl
    Als Tochter aus erster Ehe Klaus Rainer Röhls lernt Anja im Alter von fünf Jahren die neue Freundin und spätere Frau ihres Vaters kennen: Es ist Ulrike Meinhof.

    Rietz-Neuendorf (Brandenburg), Samstag, 06. Mai, 19 Uhr
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