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Unsere Neuerscheinungen

News

  • »Die Stille verschieben« von Etel Adnan auf dem 2. Platz der Weltempfänger-Bestenliste
    Wir freuen uns, dass Etel Adnan auf die Litprom-Bestenliste Winter 2022 gewählt wurde!
    Das Jurymitglied Claudia Kramatschek begründet ihre Empfehlung mit den einfühlsamen Worten: »Diese so luftigen wie abgründigen Reflexionen über das Gewicht der Zeit und die (Ohn-)Macht des Todes, über griechische Mythen, Lebensorte und Naturphänomene sind das poetische Vermächtnis der Dichterin Etel Adnan. Noch einmal greift sie aus nach einem Einssein mit dem Kosmos. Und lehrt uns Staunen.«

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  • Inge Viett Nie war ich furchtloserJetzt wieder verfügbar: Inge Vietts Autobiographie »Nie war ich furchtloser«
    Im Mai 2022 ist Inge Viett nach langer Krankheit verstorben. Ihre in der Haft verfasste Autobiographie »Nie war ich furchtloser« von 1997 bleibt ein wichtiges Stück Zeitgeschichte und konnte nun neu aufgelegt werden.

    1968 protestiert Inge Viett gegen die Unterdrückung der Frauen und setzt mit Molotow-Cocktails Geschäfte für Brautmode und Sexshops in Brand. Sie radikalisiert sich, bricht zweimal aus dem Gefängnis aus, ist beteiligt an der Lorenz-Entführung, an Gefangenenbefreiungen und militärischen Ausbildungen in palästinensischen Camps. Als sich die Bewegung 2. Juni auflöst, schließt sie sich der RAF an – was von anderen Mitgliedern des 2. Juni als Verrat an ihrem antiautoritären Ansatz kritisiert wird. Nach einem Schuss auf einen Polizisten in Paris 1981 integriert sie sich mithilfe der Stasi in die DDR, wo sie ein neues Leben beginnt. Kurz nach dem Fall der Mauer wird sie 1990 von den westdeutschen Behörden entdeckt und wegen versuchten Mordes zu dreizehn Jahren Haft verurteilt.

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  • Etel Adnan © Felix Gruenschloss1. Todestag von Etel Adnan
    Vor einem Jahr, am 14. November 2021, ist die Dichterin und Malerin Etel Adnan gestorben - im hohen Alter von 96 Jahren, und doch hatte man sie »praktisch für unsterblich gehalten«, schrieb Tobias Lehmkuhl kurz vor ihrem ersten Todestag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
    Als sie ihr Buch »Die Stille verschieben« schrieb, wusste sie bereits, dass es ihr letztes sein würde. In poetischen Prosatexten reflektiert sie ihr langes Leben und den Prozess des Alterns, sie reist mit den Mitteln der Literatur noch einmal an die Orte, die sie im hohen Alter nicht mehr physisch besuchen konnte: in die Berge Syriens, nach Delphi, Beirut und an ihren geliebten Mount Tamalpais.

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  • Leonhard F. Seidl mit dem Kulturpreis Fürth 2022 ausgezeichnet
    Am 13. November 2022 wurde Leonhard F. Seidl der Kulturpreis der Stadt Fürth verliehen. In der Jurybegründung heißt es: »Seine Romane stellen sich bei der Lektüre als sprachlich und formal ambitionierte Sprachkunstwerke heraus (…) zugleich engagiert er sich als Organisator und Gast in literaturwissenschaftlichen Kontexten, jüngst vor allem als Dichter und Essayist im Nature Writing. Damit ist er eine bedeutende Stimme der Gegenwartsliteratur.«

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  • »Tote Winkel« von Sophie Sumburane auf der Krimibestenliste Oktober
    Der neue Kriminalroman »Tote Winkel« von Sophie Sumburane steht auf der Krimibestenliste Oktober, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur.
    In der Begründung der Jury heißt es: »Zwischen Wahn, Erniedrigung und Zwangsstörung, Selbsttäuschung und Staatsverbrechen: ein herausfordernder Krimi über Gewalt und gebrochene Biografien.«

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  • Edition Nautilus auf der Frankfurter Buchmesse 2022
    Wir begrüßen Sie von Mittwoch, 19. Oktober bis Sonntag, 23. Oktober, jeweils von 9.00 bis 18.30 Uhr in Halle 3.1, Stand C96, und freuen uns auf Veranstaltungen mit José Ovejero, Sophie Sumburane und Ende Gelände auf dem Messegelände und in der Stadt.

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  • Unsere Herbstneuheiten – ab sofort im Handel
    Wir freuen uns sehr, dass ab sofort ein Großteil unseres Herbstprogramms im Handel erhältlich ist: Die Romane »Planet ohne Visum« von Jean Malaquais (übersetzt von Nadine Püschel) sowie »Aufstand« von José Ovejero (übersetzt von Patricia Hansel), außerdem das letzte Prosawerk von Etel Adnan, »Die Stille verschieben« (übersetzt von Klaudia Ruschkowski), der Kriminalroman »Tote Winkel« von Sophie Sumburane und die Flugschriften »Maschinenstürmer. Autonomie und Sabotage« von Gavin Mueller (übersetzt von Josefine Haubold) sowie »50 Ways to Leave Your Ehemann« von Jacinta Nandi.

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Veranstaltungen mit unseren Autorinnen

  • Buchvorstellung mit Jacinta Nandi
    Jacinta Nandi schreibt über Slutshaming und Mitleid, Rechtfertigungsdruck und Doppelstandards gegenüber Alleinerziehenden. Was muss sich verändern, damit keine Frau mehr gezwungen ist, in einer Beziehung zu bleiben, die sie nicht will? »Leave your Ehemann« – das muss viel einfacher werden!

    München, Samstag, 14. Januar, 17.30 Uhr
  • Buchpremiere von Magdalena Saiger
    Magdalena Saigers Debüt ist ein poetischer Roman über die Suche nach Wahrhaftigkeit in einer entfremdeten Welt.

    Hamburg, Mittwoch, 1. März, 19 Uhr
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